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Kalle Knitter

Kalle Knitter begann schon in seiner Jugend Gedichte und Kurzgeschichten zu schreiben, später kamen Kinderbücher hinzu. Er ist der Autor „Der schlauen Lupen“ , einer Detektivbande, die am beschaulichen Niederrhein auf Verbrecherjagd geht. Außerdem schrieb er das zauberhafte Buch „Die kleine Zauberin Ronja und das Buch Galinda“. Wer eine Zeitreise in  Kindertage der 1970/80er Jahre machen möchte, liest sein Buch „Die Kinder vom Eäsels Äng“. Lyrischen Trost findet man in seinem frühen Werk „Lyrik: Läuft bei dir“.

Wer Interesse an einer Lesung (gerne auch Schulen, Kindergärten) mit dem Autor hat, kann sich gerne per Email unter

kalleknitter[at]gmx.de

mit ihm in Verbindung setzen.

 

Hier ein paar Infos zu den einzelnen Werken:

Die kleine Zauberin Ronja und das Buch Galinda

Wer hat eine Apfelkröte aus Apptralien mit Namen Appentiena?
Wer isst zum Frühstück am liebsten Leberwurst mit Marmelade?
Wer fliegt mit einem Schuhanzieher durch das Zimmer?
Wer kann von vorn und hinten lesen?
Wer hat ein Buch mit zwei Nasen, das sprechen kann und aus dem Mäuse kommen oder ein kalter Waschlappen?
Die Antwort lautet jedes Mal: Ronja, die kleine Zauberin.

Die kleine Zauberin Ronja bereitet ihren vierten Geburtstag vor. Mit vier Jahren kommen kleine Zauberer endlich in den Zaubererkindergarten. Deshalb wünscht sie sich nichts sehnlicher als das Buch Galinda, ein Buch mit zwei Nasen, das extra für Kinder im Zaubererkindergarten ist. Endlich ist der Tag da. Alle Freunde sind gekommen und bringen ihre Geschenke. Leider ist das Buch Galinda nicht dabei. Dann kommt noch ein Überraschungsgast. Wer kann das sein?

Kalle Knitter
Die kleine Zauberin Ronja und das Buch Galinda
Festeinband April 2013, edition winterwork
72 Seiten | ca. 14,8 x 21,0 cm
ISBN: 978-3-86468-423-4

Mit zahlreichen farbigen Illustrationen von Susanne Verlinden

Preis: 12,90 € zur Zeit vergriffen, Restexemplare beim Autor erhältlich

Entstehungsgeschichte

Bei dem Buch Galinda handelt es sich um eine „Auftragsarbeit“. Auftraggeberin war meine damals 3 ½-jährige Tochter Ronja. Sie kam eines Tages zu mir. Hier ein kurzer Ausschnitt aus unserem Dialog:

„Papa, kannst du nicht mal ein Buch über mich schreiben? Über mich, als ich so alt bin wie jetzt.“

„Wie soll das Buch denn heißen?“

„Das Buch Galinda.“

„Und was soll darin vorkommen?“

„Hmmm, der Zauberer Pepe hat einen blauen Teller. Wenn er das Buch damit berührt, kann es sprechen. Ronja kann damit Kunststücke machen. Ronja kann auch zaubern. Wenn sie es auf den Boden legt, krabbeln Mäuse daraus. Wieder in die Hand genommen, kommen Blumen daraus. Auf ein Kissen gelegt kommen Kühe daraus. Ronja kann von vorne und hinten lesen. Das Lesezeichen kann sich alleine bewegen. Das Buch hat hinten und vorne eine Nase. Meine Freunde Carolin, Emma, Charlotte und Max sollen auch da drin sein. Und natürlich Appentina, die kleine Apfelkröte aus Apptralien.“

So machte ich mich an die Arbeit. Wie der Zufall es so wollte, traf ich Frau Susanne Verlinden, die dann mit ihren – wie ich finde – tollen Zeichnungen die Figuren zum Leben erweckte.

 

Die schlauen Lupen – Band I   Übergabe im Ingenhovenpark

Als mysteriöse Einbrüche in der Schule geschehen, sind vier Freunde in einer niederrheinischen Kleinstadt nicht mehr zu halten. Sie ermitteln auf eigene Faust und gehen auf Verbrecherjagd. Es bleibt nicht bei Schuleinbrüchen, die Spur führt auch noch in eine andere Richtung. Dabei stoßen sie auf rücksichtslose Täter, mit denen nicht zu spaßen ist. Jan, ein wenig übermütig, gerät so ganz schön in Gefahr.
Empfohlen für Kinder von 8 – 12 Jahren

Kalle Knitter
Die schlauen Lupen Band 1
Übergabe im Ingenhovenpark

Taschenbuch November 2012, edition winterwork, Kinderkrimi mit Lokalkolorit des Niederrheins

122 Seiten | ca. 12,0 x 19,0 cm
ISBN: 978-3-86468-316-9 im Buchhandel leider vergriffen.

Restexemplare beim Autor zu erhalten

Preis: 6,90 €

Verlag:

edition winterwork
 Borsdorf

gegründet 2005 von Mike Winter

Die schlauen Lupen – Band 2 – In den Ruinen der Textilfabrik

Alles fängt harmlos mit einem Kinobesuch an. Doch Jan wünscht sich einen absolut spannenden Fall. Wenn er geahnt hätte, was ihm in diesem Abenteuer alles passiert, wäre er wahrscheinlich vorsichtiger mit seinem Wunsch gewesen. Zunächst sieht alles so aus, als sein Jans Bruder das Opfer von „Automardern“ geworden. Doch schon bald merken Die schlauen Lupen, dass viel mehr dahinter steckt. Björn stößt im Internet auf eine interessante Fährte, Jan bringt sich bei der Suche nach den Tätern mal wieder höllisch in Gefahr. Die Spur führt auf das Gelände der alten stillgelegten Textilfabrik…

Empfohlen für Kinder zwischen 8- 12 Jahren

Kalle Knitter

Die schlauen Lupen Band 2 -In den Ruinen der Textilfabrik

Taschenbuch September 2014, epubli, Kinderkrimi mit Niederrhein Lokalkolorit

200 Seiten ǀ ca. 12,5 x 19 cm

ISBN: 978-3-7375-0586-4

Preis: 9,40€

Verlag:

epubli, Berlin

gegründet 2008


Die Kinder vom Eäsels Äng

Die Kinder vom Eäsels Äng – das sind Jule, Tim, Miriam, Jonas und Björn. Zusammen mit der Tochter der neuen Dorfärztin stürzen sie sich von einem Abenteuer ins nächste. Sie füllen die Tage der Sommerferien damit, Pläne zu schmieden, Streiche auszuhecken und diese dann auch in die Tat umzusetzen. Da ist zum einen ihr vergrabener Piratenschatz, den Alex mit seinen Falken geplündert hat. Dies kann die „Horde von der May“ natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Auch der Bürgermeister des kleinen Dorfes führt nichts Gutes im Schilde und wohin verschwindet Opa Hermann jeden Tag?

Kalle Knitter

Die Kinder vom Eäsels Äng
Taschenbuch Juni 2016, epubli
140 Seiten| ca. 14,8 x 21 cm

ISBN 978-3741817861

Kinderbuch ab 6 Jahren – Kinderabenteuer mit Lokalkolorit aus der Zeit der 1970/80 er Jahre am Niederrhein
Mit zahlreichen schwarz-weißen Illustrationen von Astrid Götte
Preis: 9,95 €

Verlag:

epubli
Berlin

gegründet 2008

Leseprobe

Kapitel 4
Der Schlachtplan


Sie mussten so schnell wie möglich zu den Jungen. Sie sprangen auf ihre Räder und rasten in Rekordzeit zum Simonshof, Petra an ihrer Seite. Sie ließen ihre Drahtesel vor der Linde fallen und rannten um den Hof herum, am Vordach, wo die Traktoren standen vorbei, am Hühnerstall vorbei, hin zur ‚Dolce Vita’, ihrem Schiff.
Tatsächlich die drei Jungen spielten hier. Sie waren gerade auf hoher See in einen Sturm geraten. Petra war etwas verwundert, als sie das angebliche Schiff sah.
Eigentlich war es ein alter Opel Kadett Kombi, auf dessen Dach eine lange Eisenstange fixiert war. Sie diente als Mast. Ein altes Vorzelt von einem Wohnwagen musste als Segel herhalten. Oben am Mast wehte eine Piratenfahne. Das Auto wankte hin und her, weil Tim und Jonas es von beiden Seiten aufschaukelten. Björn stand auf dem Dach und hielt sich mit einer Hand am Mast fest. In der anderen Hand hielt er ein selbstgebautes Fernrohr.
„Land in Sicht“, schrie er.
In diesem Moment bemerkten sie die Mädchen.
„Feindliche Flotte backbord gesichtet. Feuer frei!“, rief er den anderen zu.
Es setzte ein Hagel an Wasserbomben ein. Glücklicherweise verfehlten sie allesamt die Mädchen, die das gar nicht lustig fanden. Schließlich hatten sie wichtige Neuigkeiten zu erzählen.
„Jetzt hört mal auf, ihr Blödmänner“, sagte Jule laut. „Es ist was Schreckliches passiert.“
Mit einem Mal waren die Jungen still. Sie starrten die Mädchen mit fragenden Blicken an. Dann erst erkannten sie Petra, die neben Jule und Miriam stand.
„Hat das mit der da zu tun?“, fragte Tim herablassend und deutete mit dem Kopf in Petras Richtung.
„Auch“, antwortete Jule kurz. „Kommt, wir gehen auf den Heuschober.“

Sie gingen durch die alte Holztür auf den Innenhof und von dort in die Scheune. Hier stiegen sie eine steile alte Holzleiter hoch und waren nun auf dem Heuboden. Sie hatten sich aus dem Heu eine kleine Festung gebaut, indem sie es an den Seiten zu einem Wall zusammen geschoben hatten. In der freien Mitte hatten sie sich alte Baumstämme, die zu einem Oval aufgestellt waren, als Sitzgelegenheit besorgt. Hier saßen die Kinder nun. Die Jungen waren ganz gespannt und Jule ließ Petra die ganze Geschichte noch einmal erzählen. Tim, Björn und Jonas hörten gebannt zu.
„Alexander ist wirklich über die Linde in dein Zimmer gestiegen?“, fragte Tim ungläubig als Petra geendet hatte. „Dieser alte Mistkäfer.“
„Wo hattest du denn die Karte versteckt?“, wollte Jonas wissen.
„Sie lag in meinem Mathebuch. Ich konnte ja nicht ahnen, dass der so scharf auf Schule ist“, sagte Jule resigniert.
„Und der Schlüssel, wo war der?“, wollte Björn weiter wissen.
„Ach der, der war in der Innentasche meiner Winterjacke. Oh dieser dämliche Blödmann“, schrie Jule verärgert.
„Das gibt Rache“, schwor Tim.
„Ja, wir werden uns rächen“, sagte auch Jonas.
„Aber wie?“, fragte Miriam nachdenklich.
Sie überlegten alle angestrengt. Doch keinem wollte die zündende Idee einfallen. Dann endlich nach einer geschlagenen Viertelstunde hatte Jonas einen Vorschlag.
„Gehört Petra eigentlich schon dazu oder muss sie noch eine Mutprobe machen, um aufgenommen zu werden?“, fragte er in die Runde. Sie schauten sich alle an, dann sahen sie zu Petra.
„Sie hat doch schon bewiesen, dass sie zu uns gehört, indem sie den Diebstahl gemeldet hat“, sagte Jule bestimmt. Doch Petra wollte keine Hilfe.
„Wenn es bei euch üblich ist, eine Mutprobe zu machen, um aufgenommen zu werden, dann will ich sie auch machen“, antwortete das dunkelhaarige Mädchen entschlossen.
„Also gut“, sagte Jonas zufrieden. „Ich habe mir Folgendes überlegt.“
Er erzählte den anderen von seinem Plan. Sie waren alle einverstanden, auch Petra.
„Jetzt lasst uns unsere Schlacht weiterspielen“, sagte Björn mit einem Funkeln in den Augen.
„Ja“, riefen auch die anderen. Dann stürmten sie die Leiter vom Heuboden herunter und eilten zur ‚Dolce Vita’. Jule und Miriam zogen ihre schwarzen Piratenkopftücher an.

Entstehung des Buches

Inspiriert zu der Geschichte Die Kinder vom Eäsels Äng wurde er durch seine beiden „großen“ Kinder Björn und Jule. Die beiden spielten, als sie so im Kindergartenalter waren, gerne mit Duplofiguren®. Jede Figur bekam einen Namen und nahm eine feste Position im Rollenspiel ein. Zu den Püppchen gab es einen Bauernhof mit allerlei Tieren. Nun kam ihm die Idee, da sein Opa früher einen Bauernhof in Nettetal-Leuth, einem kleinen Dorf am Niederrhein, besessen hatte, diese Figuren „lebendig“ zu machen.

So entschloss er sich, die Figuren dorthin zu transferieren. Der Straßenzug May, heute Bruchstraße, hat am Ende eine Kurve. Diesen Teil nennt man im Volksmund „Eäsels Äng“, also Esels End, und stand Pate für den Titel.

 

Lyrik: Läuft bei dir

gedichteter Analogkäse als Backup-Friend

Ein Sammelsurium an lyrischen Ergüssen aus den ersten literarischen Tagen des Autors Anfang der 1990er Jahre zu Themen, die in jungen Jahren immer aktuell sind:

u.a. Liebe, Trennung, Gesellschaftskritik, Selbstfindung, Tod.

Kalle Knitter

Lyrik: Läuft bei dir

Taschenbuch, Dezember 2014, epubli

Gedichte, empfohlen ab 13 Jahre

136 Seiten | ca. 12,5 x 19 cm

ISBN: 978-3-7375-2184-0

Preis: 8,90€

Verlag:

epubli
Berlin

gegründet 2008